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Hitzewelle - kein Problem!

Es ist Sommer und eine Hitzewelle rollt über Deutschland und sowohl wir, als auch unsere Vierbeiner bekommen das zu spüren. Spaziergänge werden quälend und man würde am liebsten den ganzen Tag vor dem Ventilator verbringen und Eis essen. Was können wir tun, um auch unseren vierbeinigen Gefährten die heißen Sommertage zu erleichtern? 

Achtung Hitzefallen!

Mit der Hitze kommen auch Gefahren für den besten Freund des Menschen. Die bekannteste ist das alleine bleiben im Auto:

Ab einer Temperatur von 20 °C sollte man seinen Hund nichtmehr alleine im Auto zurück lassen. Dieses kann sich innerhalb der nächsten Stunde auf bis zu 46 °C erhitzen. Nicht wenige Hunde sind durch diesem Umstand dem Hitzetod erlegen. Also lieber den Hund an solchen Tagen daheim lassen oder in die Geschäfte (in denen es erlaubt ist) mitnehmen.

 

Was auch viel unterschätzt wird, ist der Asphalt, der sich in der Sonne in einen richtigen Herd verwandeln kann. Wir Menschen tragen die meiste Zeit Schuhe und bekommen das dann oft garnicht mit. Bei einer Außentemperatur von 25 °C kann sich dieser auf bis zu 50 °C hoch heizen. Durch den heißen Asphalt können Hunde Brandblasen an den Pfoten erleiden. Doch ab wann ist der Asphalt zu heiß für den Hund? Ein ganz einfacher Test ist es, den Handrücken 10-15 Sekunden auf den Boden zu legen. Ist es unangenehm für uns, wird es auch für die Hundepfoten auf Dauer unangenehm sein.

Aus diesem Grund sollten während der Hitzeperioden die Gassigänge auf den frühen morgen und späten Abend verlegt werden.

 

Sommerliche Abkühlung

An heißen Tagen verschaffen wir uns Abhilfe und gehen Eis essen oder ins Schwimmbad. Doch was können wir tun um auch unseren Hunden die Sommertage zu versüßen?

 

Das, was vielleicht am naheliegensten ist, ist ein bisschen Wasserspaß für den Hund. Ein Besuch am See ist für Hund und Halter oft eine schöne Art Sommertage zu verbringen. Doch hat zum einen nicht jeder einen See in der Nähe und zum anderen mag nicht jeder Hund Wasser.

 

 

 Ein Spiel auf das sich viele Hunde einlassen, ist das Leckeren fischen. Dazu braucht man ein kleines Planschbecken oder einen Hundepool und schwimmende Hundekekse. Dann verteilt man die Leckeren auf der Wasseroberfläche und ermutigt den Hund dazu diese aus dem Wasser zu fischen. Nach anfänglicher Skepsis, finden viele Hunde spaß an diesem Spiel. Aber Achtung: Es sollte darauf geachtet werden, dass der Hund nicht zu viel Wasser schluckt, sonst kann es passieren, dass er sich übergibt.

 

Eine weitere tolle Idee zur Abkühlung ist selbstgemachtes Hundeeis. Dazu kann man füllbare Hundespielzeuge verwenden. Einfach Nassfutter, Quark und andere Leckereien mit ein paar kleinen Leckerlies vermischen und das Hundespielzeug damit befallen. Am Ende kann man noch eine Kaustange wie einen Eisstiel dazu stecken. Jetzt nur noch schnell in die Gefriertruhe und fertig ist das Hundeeis.


 

Noch ein Tipp für besonders heiße Tage:

Wenn es so heiß draußen ist, dass es auch in der Wohnung schon fast unerträglich ist, freuen sich viele Hunde über ein kühles Liegeplätzchen. Dazu kann dem Vierbeiner eine Kühlmatte aus dem Tierfachhandel bereit gelegt werden. Wer das nicht hat, kann auch einfach ein feuchtes Handtuch nehmen und an den Lieblingplatz des Hundes legen.