Reiseberichte

 

Regelmässig fahren, bzw. fliegen wir nach Bulgarien ins Tierheim Dobrich.

Es ist sehr wichtig für uns mit den Menschen persönlichen Konakt zu halten, über das Tierheimleben im Bild zu sein, mit zuhelfen und vorallem auch die Hunde und Katzen kennen zu lernen.

 

Den aktuellsten Reisebericht finden Sie immer auf unserer Home- seite.

 

Heike und Jutta haben im August 2017 das Tierheim besucht.

Es war heiss an diesen Tagen, weit über 30 grad und die Hunde lagen viel unter Bäumen, Sträuchern und Hütten, wo immer auch Schatten zu finden war. Da zwei Ausläufe einen Betonboden bekamen, waren die Hunde in einem großes Terrain zusammen gelegt. Das war sehr ungewohnt für die Hunde, weil die Rudel doch immer weitgehend stabil sind, auch wenn die Tore der diversen Ausläufe meist offen stehen.

Wie immer, waren wir mit dem Block und Fotoapparat unterwegs um unzählige Notizen über die Hunde fest zuhalten. Für Heike war es schon einige Jahre her seit sie das letzte Mal im Tierheim Dobrich war und sie war angenehm überrascht, wie positiv sich doch der Lebensraum für die Tiere entwickelt hat und wie aufgeschlossen die meisten Hunde doch mittlerweile sind.

 

.... und den Reisebericht vom August 2017 von "unserer Katzenbeauftragten" können Sie gerne  hier lesen !

 

 

Reisebericht vom April 2017: Eine aufregende Reise

 

Eine Tierschutzgeschichte, die damit beginnt, dass das Tierheim in Dobrich ein Auto benötigt, um die alltäglichen Fahrten zu bewältigen. Wir sahen uns nach einem Auto hier in Deutschland um, welches „für das Tierheim geeignet“ ist und auch noch bezahlbar war. Der Termin für unseren Aufenthalt stand schon länger fest und zeitlich passte alles perfekt. So konnte eine abenteuerliche Reise am 13.04.2017 beginnen.

Die ersten beiden Tage fuhren wir – ich mit dem neuen Tierheimauto – Uwe mit unserem eigenen Auto in 2 Etappen bis nach Mako an die ungarisch-rumänische Grenze. Von dort ging es dann am Ostersamstag weiter durch Rumänien bis Sofia, wo wir bei einer befreundeten Tierschützerin eingeladen waren. Viele interessante Gespräche und Infos folgten. Ein wenig erholt, traten wir am Ostermontag dann die Fahrt zu unserem Endziel Dobrich an. Es ist ein langer Weg von Sofia nach Dobrich, egal ob man sich für die Landstraße oder die Autobahn entscheidet. Ein wenig müde, aber glücklich da zu sein, kamen wir am späten Nachmittag an.

Am Dienstag dann der erste Besuch im Tierheim, verbunden mit der „Übergabe“ des neuen Autos. War das eine Freude! Maria war so glücklich und dankbar. Allein ihre leuchtenden Augen war die lange Fahrt wert. Aber nicht nur sie, auch alle Mitarbeiter staunten und freuten sich – auch weil das Auto natürlich voll mit vielen Spenden für all die Fellnasen war. Wir hatten für alle etwas dabei: für die Mitarbeiter, all die vielen Hunde und auch ganz viel für die Kätzchen.

Der erste Rundgang und all die vielen, vor allem auch neue und viele junge Hunde, hinterließen einen Eindruck davon, dass hier viel zu tun ist. So war es dann auch.

Zum einen mussten die neuen Hunde fotografiert werden, es mussten Infos erfragt werden. Auch wollte ich sehen, was es an „Reparaturarbeiten“ zu tun gibt. Aber trotz des sehr kalten und schneereichen Winters, ist vieles gut „in Schuss“ und auch den Hunden geht es gut. Bei einigen war der Winterspeck noch sichtbar und auch noch reichlich dickes Fell vorhanden. Der Ernährungszustand ist gut, dank der vielen Spenden und die Näpfe konnten immer gut gefüllt werden. Von dem dicken Winterfell konnten wir die Hunde nach und nach mit Bürste und Kamm befreien.

Zurzeit gibt es sehr viele Junghunde vom letzten Jahr im Tierheim. Davon ist fast ein Fellnäschen toller wie das andere. Auch ein paar schüchterne sind dabei, aber in einem eigenen Zuhause tauen diese dann sicher schnell auf. Bei den älteren Hunden ist mir vor allem Lorelei aufgefallen. 

Wir haben sehr nette Menschen kennengelernt oder wieder getroffen und hatten einige nette und interessante Gespräche. Auch eine Einladung nach Branishte (Nachbardorf von Dobrich) war dabei.

Ein angefahrener Kater wurde zum Tierheim gebracht und er sucht – wenn er wieder vollkommen genesen ist – ein Zuhause bei lieben Menschen.

Das Katzenzimmer wurde, da im April nur zwei Katzen vor Ort waren (der angefahrene Kater musste noch in einer Quarantänebox bleiben), in liebevoller Arbeit neu gestaltet.

Ich wünsche mir sehr, dass viele unserer netten, freundlichen, aufgeschlossenen Hunde – vor allem auch der Junghunde – bald ein liebevolles Zuhause finden.

Leider kann der Umbau, Ausbau und Renovierung unseres aktuellen OP-Bereiches im Moment nicht stattfinden. Durch eine Erkrankung unserer Tierheimleiterin Maria wird dieses Projekt verschoben. Aber wie heißt es so schön „aufgeschoben ist NICHT aufgehoben“. Wir werden Sie darüber auf dem Laufenden halten. Bis dahin werden auf jeden Fall im Eingangsbereich drei Ausläufe renoviert und teilweise mit „speziellen Steinen“ ausgelegt. Durch den vielen Schnee und einigen Regen ist die Oberfläche aufgeweicht. Um bessere Bedingungen für die Hunde zu schaffen, wird dies nun in Angriff genommen.

Am 30.04. traten wir dann die Heimreise an – mit vielen neuen Eindrücken und Gedanken und auch schon mancher Idee für die Zukunft. Aber es war ja kein Abschied für immer. Im Herbst heißt es dann wieder „die Reise nach Dobrich kann beginnen“.

Ihre Barbara Ostmann

 

 

 

Reisebericht vom August / September 2016:

 

Liebe Tierfreunde,

zum zweiten Mal in diesem Jahr ging es wieder auf große Fahrt Richtung Bulgarien.

Diese Mal war auch unsere Katzenvermittlerin, Daniela Frank, eine Woche vor Ort. Sie war zum ersten Mal im Tierheim. Ihr erster Eindruck war einfach nur „positiv schön“.

Es gab viele neue Eindrücke, neue und altbekannt Hunde und einige neue Kätzchen, all die altbekannten Mitarbeiter waren da und unsere Leiterin Maria Velikova.

Allen voran wurden wir von vielen fröhlichen und neugieren Hunden begrüßt.

Daniela schaute vor allem nach „ihren“ Katzen und sie war sehr angetan, wie gut es ihnen ging. 

Wir lernten sehr nette, hilfsbereite Menschen kennen. Zum einen zwei ehrenamtliche Helferinnen, die sich im Tierheim einbringen und helfen die Tiere zu versorgen und Frauen, die uns bei der „Sprachbarriere“ halfen und sich die Zeit nahmen zum Übersetzen. Hier hatten wir zum einen viel Zeit, um wichtige Dinge zu besprechen, zu klären und manches auf den Weg zu bringen. Aber auch lustige und humorvolle Gespräche und die Zeit verging wie im Flug.

Natürlich war auch praktisches Anpacken angesagt. Infos und Fotos über einzelne Hunde oder über das Tierheim im Allgemeinen einzuholen war ein weiterer wichtiger Punkt.

Da wir unsere Hündin Betty, der ein Bein amputiert werden musste, bei TA Alexander in Varna abholten, lernte Daniela ihn kennen. Wir alle hatten ein langes Gespräch bzgl. der Tiere im Tierheim, der Situation und wie er dies aus medizinischer Sicht beurteilt. Auch hier konnten wir gemeinsam positive Ansätze für die Zukunft besprechen, die dann auch an Maria weitergegeben wurden.

Daniela Frank flog nach einer Woche mit vielen positiven Eindrücken wieder zurück. Sie konnte einige Ideen umsetzen und Anregungen für Zukunft geben.

Wir hatten noch ein paar Tage und widmeten unsere Zeit natürlich den vielen Hunden und der „allgemeinen Situation im Tierheim“.

Mit vielen neuen Hundeinfos und Fotos ging es dann auf die lange Rückreise. Einige der neu vorgestellten Hunde konnten schon in ein Zuhause umziehen. Es gab viel zu tun – und es gibt noch viel zu tun!

Mit Ihrer Unterstützung werden wir es schaffen, das Tierheim weiter zu verbessern (Renovierungsarbeiten, medizinische Abteilung, Ausbau von Hundeausläufen und im Katzenbereich) und als Lebensplatz für unsere nicht vermittelbaren Tiere zu erhalten. 

Barbara Ostmann

 

Reisebericht vom Juni 2016: Diesmal waren Christina und Jutta eine Woche, bzw. drei Tage vor Ort. Im Tierheim haben wir uns sehr viel mit den Hunden , aber auch den Katzen, beschäftigt. Unsere bulgarisch Pflegestelle Galina haben wir wieder einmal besucht und diesmal auch die Klinik in Varna kennen gelernt, wo unsere Notfälle behandelt werden, die in unserem kleinen Op- Raum nicht möglich sind.

 

Reisebericht vom März 2016:

Liebe Tierfreunde,

wieder war es soweit! Zusammen mit meinem Mann und unseren beiden bulgarischen Fellnasen war ich in Dobrich um das Tierheim zu besuchen, um mir einen aktuellen Eindruck zu verschaffen und zu schauen, was es für Fortschritte gegeben hat.

Nach einer 2-tägigen problemlos verlaufenden Fahrt mit Übernachtung in Ungarn kamen wir am 6.3. endlich in Dobrich an. Maria Velikova, die Leiterin des Tierheimes, nahm uns in Empfang.

Ab Montag standen dann neben dem Besuch des Tierheimes, wo wir fast täglich waren, auch Besuche bei unserem Tierarzt Alexander und der Tierklinik in Varna an. Zum einen wollte ich mich auch mit Alexander zur „medizinischen Lage“ unterhalten und in der OVK-Klinik wollte ich natürlich die arme Seele Pepper besuchen und Dr. Hristov kennenlernen. 

Pepper ist so ein lieber Hund und es war wirklich schlimm, ihn so zu sehen. Auch wenn ich weiß und mir versicherte wurde, dass es ihm schon viel besser gehe, machte mich nicht die körperlichen Behinderung als vielmehr die seelische Verfassung sehr traurig. Aber es geht aufwärts, seine Prothese ist fertig und nach meiner Rückkehr habe ich nun erfahren, dass er auch bald aus der Klinik entlassen werden kann.

Im Tierheim selbst gibt es einige bauliche Veränderungen an bzw. in der Halle. So wurde das Gebäude renoviert, gestrichen und es wurden ein paar Ausläufe im Inneren abgeteilt, um Neuankömmlinge unterzubringen. Eine richtige Quarantänestation wurde besprochen und wenn gewisse Voraussetzungen erfüllt sind, könnte im Eingangsbereich eine solche entstehen, um noch besser Abgabe- und Fundtiere von den im Tierheim lebenden Hunden zu trennen.

Es waren wieder – bei manchen leider – ein paar „gute alte Bekannte“ unter den Hunden, von denen ich z. T. jaulend begrüßt wurde. Auch gibt es positive Überraschungen, dass manche der Hunde wie z. B. Tiffany oder Tara doch sehr offen auf uns zugingen und sich über Streicheleinheiten freuten. Andere wiederum, wie z. B. Rosina lässt sich auf dem großen Gelände streicheln und hüpft und springt neben einem her, aber in kleineren Ausläufen zieht sie sich dann zurück. Es war einfach schön, wieder all die Fellnasen zu sehen. 

Unsere Katzenstation war bei unserem Besuch relativ leer und bis auf ein, zwei etwas scheuere Kätzchen strichen sie um meine Beine, freuten sich über meinen Besuch. Gut, dass es aktuell nicht so viele Katzen sind, leider steht das Frühjahr vor der Tür und sicherlich werden auch wieder Kitten gefunden, abgegeben und die Katzenstation wird bald wieder voller werden. Den Katzen geht es gut und sie haben eine richtige „Kletter-Höhlen-Liege-Landschaft“ erhalten und haben viele Möglichkeiten, sich zurückziehen, Platz zum Ruhen oder Klettern. Auch hier hat sich viel getan. Es wurde auch eine zweite „Schutztür“ hinter der eigentlichen Eingangstür errichtet, um zu vermeiden, dass Kätzchen hinausschlüpfen.

Am 14.3. besuchten wir auch Galina, unsere Pflegestelle für Welpen/Junghunde.

Es war schön Galina wieder zu sehen, aber auch die bei ihr lebenden Hunde. Allen voran der „Hundeherr im Haus“ Momo. Er hat so viel Energie und bräuchte dringend ein Zuhause.

Ein wichtiges „Ereignis“ war der Besuch von Frau Milka Vodeva aus Sofia am 15.3.. Sie hatte diesen Termin so gelegt, wenn wir vor Ort sind, auch um uns kennenzulernen. Der eigentliche  Grund war, dass sie „negative Hinweise“ über das Tierheim erhalten hatte. Da sie sich selbst ein Bild davon machen wollte, war sie gekommen. Sie war richtig begeistert über das Tierheim, die Tiere, die in großen Rudeln friedlich leben und den Allgemeinzustand insgesamt. Es gab Anregungen, die umgesetzt werden sollen. 

An unserem letzten Tag im Tierheim kam Gerd Schuster zu Besuch, der sich gerade in Bulgarien aufhielt. Wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut.

 

Am 18.3. traten wir, nun mit noch einer Fellnase mehr – Cockermix Robin – die Heimreise an. Robin ist mit dem Tierheimalltag und all dem Trubel nicht zurecht gekommen und hat so sehr gelitten, dass er kaum noch gefressen hatte und jeden Tag ein bisschen mehr abgebaut hatte, sodass ich am 4. Tag beschloss, ihn mitzunehmen. 

Wir nahmen nicht nur einen Hund mehr mit, sondern auch ganz viele Erinnerungen,  Eindrücke und Informationen, die erst einmal „verarbeitet“ werden müssen. 

Auch wenn es Fortschritte gibt, es ist noch viel zu tun! 

 

Bärbel Ostmann

 

Reisebericht von Juni/ Juli 2015

 

Liebe Tierfreunde,

im Juni war es wieder soweit und wir – mein Mann Uwe, unsere beiden bulgarischen Fellnasen Roschka und Grey und ich – machten uns mit einem vollbeladenen (und damit meine ich nicht nur unser „Reisegepäck“) Auto auf die lange Reise nach Dobrich/ Bulgarien.

Nach 2 Tagen, einer Übernachtung an der ungarisch- rumänischen Grenze und ca. 24h Fahrt, kamen wir in Dobrich an.

Unser Hotel, welches Maria, unsereTierheimleiterin, uns gebucht hatte, lag etwas außerhalb, war auf einer Seite voneinem kleinen Wald umgeben und grenzte andererseits an einen wunderschönen Park an. Ideale Voraussetzungen für „Urlaub mit Hund“, ein bisschen Urlaubsfeeling.

Wir waren 2 Wochen vor Ort und natürlich stand „das Tierheim“ mit allem was dazugehört im Vordergrund unseres Aufenthaltes.

Nach 3 Tagen kam Jutta dazu. Sie blieb 1 Woche und so konnten wir richtig viele Infos sammeln, viele Fotos schießen und natürlich bekamen wir in dieser Zeit auch einiges mit, was es heißt „Alltag“ im Tierheim.

 

Es gab schöne, aber auch  Geschichten, die schwer zu verstehen waren.

Wurden an einem Spätnachmittag 3 Hündinnen (2 davon tragend, sie bekamen am nächsten und übernächsten Tag ihre Welpen) in einem zugebunden Plastiksack vor dem Tierheim abgeladen. Siehe die links von Heidi, Emma und Paula (Bilder s.u.) .

 

Auch saßen mehrmals mutterlose Welpen in der Hundeklappe, ein kleines Kätzchen gebracht, welches von Jugendlichen auf den Boden „geknallt“ wurde und an allen 4 Füßchen Teer hatte.

Ein Colliemix wurde abgegeben, dessen Zustand so erbärmlich war und der, trotz medizinischer Versorgung, nach einigen Tagen verstarb.

Eindrücke, die man erst einmal verarbeiten muss. Nicht nur die Gedanken um die armen Fellnasen machen zu schaffen, auch der Gedanke, warum Menschen teilweise so herzlos sein können?? Wurden doch an einem Tag von 2 Männern 4Welpen abgegeben mit der Begründung, dass ihre Hündin zweimal jährlich Welpen bekäme und diese nun „zu viel“ seien. Auf die Bitte, die Hündin zum Kastrieren zubringen, reagierten sie gar nicht, stiegen ins Auto und waren weg.

Auch wenn diese Eindrücke haften bleiben, gibt es viel Positives über die

Entwicklung des Tierheims zu berichten. Die Anzahl der Hunde liegt nun um über 500 Hunde. Inzwischen wurde das „Katzenzimmer“ noch weiter ausgebaut und ein Außenauslauf kam hinzu. Des Weiteren konnte eine zweite Tierärztin eingestellt werden, sodass die Versorgung der Tiere gewährleistet ist.

Wir konnten uns auch überzeugen, dass der Kastrationsvertrag mit der Stadt Balchik umgesetzt wird und Hunde von dort im Tierheim kastriert werden. Räumlich wurde schon vor unserer Ankunft, aber auch während unseres Aufenthaltes umgebaut/neugestaltet und kräftig „gewerkelt“, um Platz zu schaffen für Ausläufe und/oder Lagermöglichkeiten für Spenden. Klar, packte gerade hier mein Mann auch mal tatkräftig mit an und es machte richtig Spaß zu sehen und spüren, wie engagiert nicht nur die „männlichen Handwerker“ waren. Alles in allem, ob die Frauen, die beiden Tierärztinnen, die Männer sowie allen voran unsere Tierheimleiterin Maria

Velikova, wirken sehr engagiert und man spürt, dass – trotz der manchmal

schlimmen Ereignisse – es den Mitarbeitern Spaß macht und sie zu einem Teamzusammenwachsen.

Seit ein paar Wochen haben wir ja auch eine „Welpen-Pflegestelle“ in einem Dorf, unweit vom Tierheim entfernt. Galina kümmert sich dort um mutterlose Welpen. Zu ihr wurden auch die 4 Welpen gebracht, die abgegeben wurden. Ihr Platz ist zwar begrenzt, aber so konnten doch schon einige Welpen „überleben“, die u.U. im Tierheim kaum eine Chance gehabt hätten. Galina sorgt sich rührend um die kleinen Wesen und ihre Hündin Dona hilft ihr dabei, als „Hundemama“ sozusagen.

Aber auch ihre Oma, eine ganz liebenswerte alte Frau, sitzt bei den Kleinen und freut sich sehr, hier „etwas tun zu können“. Für sie werden wir einen Rollwagen suchen, damit sie sich auf ihrem Grundstück besser bewegen kann.

Mit dem durch und durch positiven Gefühl, dass es den Tieren, ob Hunden oderKatzen, gut geht, dass sich die Mitarbeiter mit ihrer Arbeit im Tierheim identifizieren und es ihnen Spaß macht im Tierheim, traten wir dann die Heimreise an. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, wissen wir doch, dass sich die Entwicklung des Tierheims auf einem sehr guten Weg befindet und die Tiere jede Mühe wert sind, aber auch die Unterstützung der Menschen!

 

Barbara Ostmann

 

Nachtrag: Bilder von den glücklichen Hündinnen Heidi und Paula (die Hündinnen aus dem Sack , s.o.) in ihrem neuen Zuhause von 2016 und 2017.

 

Reisebericht vom April 2015

 

Nur eine Geschichte, die wir bei unserem Besuch im Tierheim, im Frühling 2015 erlebten. Bärbel, Jutta und Mona fuhren zu Galina, die in einem Nachbardorf wohnt und Straßentiere füttert und versorgt. Sie erzählte uns von all den traurigen Dingen, die mit den Tieren rund um sie herum passieren, u.a. auch von einem alkoholkranken Mann, der seine Hunde an der Kette einfach vergessen(!) hat. Sie liegen dort, noch immer angekettet, totverhungert und verdurstet

Galina fragte uns, ob wir das sehen wollten, könnten? .... und auch, dass es dort noch einen dritten, noch lebenden Hund, gäbe (der nur mit vertrockneten Maiskolen gefüttert wird). Sie habe dem Mann schon gesagt, dass sie diesen Hund bald wegholen würde. Wir fuhren umgehend zu dem völlig verwahrlosten Haus, sahen das Drama, brachten die, noch junge Hündin in Sicherheit, bzw. ins Tierheim und nannten sie Galina. Die junge Hündin verstand sofort, taute im TH bald auf , war fröhlich und scheinbat sehr dankbar - Küsschen, stellvertretend für alle Beteiligten, inclusive! Schon im Juli durfte die bildhübsche Galina in ihr neues Zuhause (letztes Bild) umziehen - Happy End, wenigstens für Galina!     

Die junge Hündin verstand sofort, taute im TH bald auf , war fröhlich und scheinbat sehr dankbar - Küsschen inclusive! Im Juli  schon durfte die bildhübsche Galina in ihr neues Zuhause (letztes Bild) umziehen - Happy End!

 

Jutta Kromer  

update vom August 2015: Galina beobachtet, ob dieser Mann nicht wieder einen Hund angekettet hat. Und wirklich , diesen Monat war es soweit - ein Welpe!

Auch den hat Galina mitgenommen und gesagt, das nächste Mal ruft sie die Tierschutzpolizei!! Der Welpe wird nun auch bei ihr auf der Pflegestelle mit den anderen jungen Hunden aufwachsen dürfen - in Sicherheit!

 

1. Reisebericht vom Juni 2014 - ein frohes Wiedersehen!

 

... waren Bärbel, ihr Mann Uwe und Jutta eine Woche in Bulgarien. Wir haben uns gefreut Menschen und Hunde im Tierheim, nach doch ca. vier Jahren, wiederzusehen. Die Tage vergingen wie im Flug! Es wurde viel besprochen, fotografiert, informiert und  Zeit bei den Hunden verbracht.

Leider hatten wir nicht soviel Glück mit dem Wetter, bei Sonne sieht immer alles hübscher aus, nicht zuletzt die Bilder von den Hunden, die wir gemacht haben.

 

 

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Zuhause gesucht:

Colonel (geb.2008) hat noch nicht viel Gutes erlebt. Ob er noch seine Chance bekommt in ein liebevolles Zuhause umziehen zu dürfen?

 

Dara (geb. 2006) ist eine lieb, ruhige und sanfte Hündin, die leider immer übersehen wird und nun schon so lange im Tiehrim lebt.

 

Ianko und Dimitri sind zwei nette, getigerte Brüder. Gerne würden sie nach Deutschland umziehen, sie müssen nicht gemeinsam vermittelt werden.

 

  

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