Der Verein Streunernothilfe Grenzenlos e.V. hilft notleidenden Hunde und Katzen in Bulgarien. Herrenlose Straßentiere liegen uns besonders am Herzen. So sehen wir die Verbesserung des Tierschutzes vor Ort als die einzige Möglichkeit zur Lösung des Streunerproblems. In Zusammenarbeit mit dem Tierheim in Dobrich versucht der Verein hier zu helfen.
Wir freuen uns über jede Unterstützung und danken im Namen der Tiere.
Folgende Hunde suchen baldmöglichst ein Zuhause oder eine Pflegestelle.
Das sind nicht nur die Notfälle, sondern auch die Hunde, die nicht glücklich im Tierheim sind und mit dem Leben im Tierheim schlecht zurecht kommen ...
so wie Atlantida, Vanessa und Melony ,
die kleineren Rüden Bebo, Desko und die älteren Brüder Mario und Mirko,
Die kleinen Hunde Ava und Aki (ebenfalls auch einzel vermittelbar).
Ausserdem die schüchternen Hundekinder Snoopy, Sadie und Shantal und Walki
.... und die vielen jungen Hunde, die trotz des Kastrationsangebotes des Tierheims, einfach am Portal ausgesetzt werden!?!!!
Anfang Mai packte ich meine Sachen für den nächsten Trip ins Tierheim. Diesmal mit im Gepäck waren noch drei Helfer:
Joanna, die seit Jahren ein fester Teil unseres Social-Media-Teams ist. Andi, der selbst schon zwei Hunde aus dem Tierheim Dobrich hat und bereits einige Male Pflegestelle bei uns war. Und den Abschluss macht Celina, die Hundetrainerin ist und uns mit einem Teil der Einnahmen aus ihrem Hundeshop unterstützen möchte.
Für Joanna und Celina war es das erste Mal im Tierheim und so war es umso spannender zu sehen, wie sie und die Hunde reagieren würden.
Am Samstag landeten wir und fuhren direkt vom Flughafen ins Tierheim, um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen. Wir wurden herzlich willkommen geheißen und auch Tierheimleiterin Maria stattete uns einen Besuch ab. Während Celina und Andi sich mit den Hunden vertraut machten, besprach ich mit dem Tierheimteam die organisatorischen Dinge.
Die Anzahl der Hunde hat seit unserem letzten Besuch leider wieder zugenommen. Die Welpenflut hat auch unser Tierheim nicht verschont. Momentan leben rund 370 Hunde bei uns. Das ist eigentlich mehr, als wir Kapazitäten haben. Die „optimale“ Anzahl wären etwa 200 Hunde, damit das Tierheim die Kosten für Futter und die Versorgung gut selbst stemmen kann.
Durch den Zuwachs an Bewohnern sowie die vielen Notfälle und Welpen sind die Futterlager inzwischen fast leer. Pro Tag verbraucht das Tierheim etwa 160–170 kg Futter und das ist durch den Wechsel auf den Euro nun auch noch teurer geworden. Wir werden also weiterhin Unterstützung benötigen, damit die Tiere versorgt werden können und einen sicheren Hafen haben.
Nach dem organisatorischen Teil stand nun auch für mich erst einmal Hunde begrüßen und ankommen an. Abends holten wir noch Joanna vom Flughafen ab und machten uns beim Abendessen einen Plan für die nächsten Tage.
Die Zeit verging wie im Flug. Unsere Aufgaben im Tierheim waren wie immer die Einschätzung der Hunde sowie das Fotografieren und Filmen. Die Neuankömmlinge wurden genau unter die Lupe genommen und auch die bereits bekannten Hunde nochmals angeschaut. Es gibt immer wieder Hunde, die sich im Laufe der Zeit verändern. Manche werden scheuer, andere wiederum machen Fortschritte und sind dann vielleicht bereit für die Vermittlung.
Ein besonderes Augenmerk legten wir auf unsere Notfellchen, wie zum Beispiel die kleine Schäfermix-Hündin Akuma, die unter genetisch bedingter Ataxie leidet.
Tierheimleiter Nikolai stand uns immer für Fragen zur Seite und auch unsere Tierärztin Tanja besuchten wir regelmäßig in ihrem Behandlungszimmer und schauten ihr bei den Kastrationen zu. Wenn zwischendurch etwas Zeit blieb, wurden Hunde gekuschelt, gebürstet und verwöhnt.
Am letzten Tag unseres Aufenthalts wurde ein mit Zecken übersäter Welpe in der Hundeklappe ausgesetzt. Wir befreiten die kleine Hündin von ihren lästigen Begleitern und sie wurde direkt geimpft und behandelt. Nun darf sie erst einmal ankommen, Kraft tanken und sich einleben.
Nach fast einer Woche war unsere Zeit dann auch schon wieder vorbei. Joanna, Celina und auch Andi waren begeistert von unserem Tierheim und seinen Bewohnern und der Besuch wird ihnen wohl noch lange in Erinnerung bleiben. Andi hat sich außerdem in unseren kleinen Rüden Spike verliebt, der nun zu ihm auf Pflegestelle reisen darf(, der mittlerweile schon bei ihm angekommen ist)
Jetzt heißt es wieder Fotos sortieren und die Updates der Hunde einarbeiten.
Ich hoffe, Ihnen hat dieser kleine Einblick in unsere Arbeit gefallen und bedanke mich herzlich für Ihre Unterstützung.
Die meisten Bilder auf unserer Website sind bei sonnig- schönem Wetter aufgenommen. Dabei darf man nicht vergessen, die Hunde leben bei allen Wetterlagen hier. Weitere Bilder vom Tierheim.
Jede Unterstützung hilft das private Tierheim Dobrich zu einem möglichst lebenswerten, artgerechten und sicheren Ort zu erhalten, denn nur die wenigsten unserer Schützlinge haben das Glück die Reise nach Deutschland antreten zu dürfen, auf einen gemütlich- warmen Platz in einem liebevollen Zuhause.
Wir freuen uns sehr, euch schon jetzt zu einem ganz besonderen Tag einzuladen:
Am 29. August 2026 findet in Overath unsere offizielle Mitgliederversammlung in Kombination mit einem großen Hundetreffen und Infotag von Streunernothilfe Grenzenlos e.V. statt.
Neben der Mitgliederversammlung erwartet euch ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Aktionen, informativen Vorträgen und tollen Begegnungen – sowohl für unsere Vereinsmitglieder als auch für alle Unterstützer, Adoptanten sowie Interessierte unseres Vereins.
Die genauen Programmpunkte werden wir in den kommenden Monaten nach und nach für euch anteasern.
Ganz besonders freuen wir uns darauf, beim Hundetreffen viele unserer ehemaligen Schützlinge wiederzusehen und ihre Happy Ends persönlich erleben zu dürfen.
Damit wir besser planen können, freuen wir uns sehr über vorherige Anmeldungen.
Merkt euch den Termin am besten jetzt schon vor – wir können es kaum erwarten, euch persönlich in Overath zu begrüßen.
Euer Team von
Streunernothilfe Grenzenlos e.V.
Als gemeinnütziger Verein sind wie auf Ihre Hilfe angewiesen. Wir freuen uns riesig über Spenden. Veto liefert direkt ins Tierheim.
unsere Wunschliste . Jede kleine Spende hilft unseren Schützlingen in Bulgarien.
...oder bequem per PayPal
Die aktuelle Situation macht es uns leider unmöglich Sach- und Futterspenden, den weiten, ca. 2200 km langen Weg, ins Tierheim zu transportieren.
Die Kosten sind mittlerweile zu hoch und es ist sinnvoller die vom Tierheim benötigten Dinge, vor Ort zu kaufen.
Wir freuen uns sehr über finanzielle Unterstützung.
Bitte haben Sie dafür Verständnis, daß wir keine Sach- und Futterspenden mehr annehmen können.
Ende März sind alle drei Ausläufe fertig gestellt! Wegen der vielen Welpen ist es notwendig geworden, weitere Rückzugsmöglichkeiten zu bauen. Links sieht man den Aussenbereich. Durch eine Hundeklappe gelangen die Hunde in den Innenbereich, der ebenfalls abgetrennt ist . Mit Ihren finanziellen Spenden konnten wir das Tierheim unterstützen diese, für das Tierheim so wichtige Baumaßnahme vorzunehmen. Vielen Dank dafür!
Happy End für Kamia!!!
Kamia, die im September 2025 allein am Tierheimportal ausgesetzt vorgefunden wurde.
Sie war eine unsichere Terrierhündin, die sich nur durch einen Zaun anfassen ließ.
Mitte Januar schreibt das Tierheim:
Heute besuchte uns eine Familie, die ihren vermissten Hund suchte. Ich fragte sie, ob sie ein Foto von Kamia hätten und sah sie. Die Familie suchte schon seit mehreren Monaten nach ihr. Nun fanden sie heraus, dass ihr Nachbar sie nach einem Streit im Tierheim abgegeben hatte. Sie hatten zuerst im städtischen Tierheim nachgesehen, sie dort aber nicht gefunden und waren dann zu uns gekommen.
Kamia freute sich riesig, als sie ihre Familie sah. Nichts an ihr erinnerte an den ängstlichen und bellenden Hund.
So hat alles ein gutes Ende genommen.
Patenschaften sind ein wichtiges Einkommen für das Tierheim. Durch sie können Futter und medizinische Versorgung für die Tiere sichergestellt werden. Es gibt sowohl Patenschaften für bestimmte Hunde, als auch allgemeine Futterpatenschaften.
Futter - und Tierarztkosten ist eine große finanzielle Herausforderung für jedes Tierheim. Aber es fallen auch immer Renovierungsarbeiten an. Ausläufe, bzw. Zäune müssen repariert und erneuert werden und auch Hundehütten haben eine nicht unbegrenzte Lebensdauer.