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Aktuelles

... von den Hunden

neue Bilder von Serissa, Bobka und Mandy, die sich auf Pfegestellen in D. befinden. Im TH in Dobrich von dem jungen Rüden Toffee, der schüchternen Lola und Dogi, den menschenbezogenen Rüden Nando und Nelson, den grossen Rüden Leon und Arpad, dem  aparten Tommy, den hübschen Hündinnen VidaAnna und EditaStella und Julia, der grossen Marissa, der zarten, agilen Saskia,  Husky Kristo, dem jungen Seppi, dem freundlichen Maks mit und unterschiedlich farbenen Augen, dem kleinen Rüden Hobo, der so menschenbezogenen Hündin Libby, dem grossen Hunden Elli und Luis,  Tender und Henri, Tricolorhündin Iana, dem schüchternen, kleinen Felix, hübschen, einäugigen Falco und 

Elena, die dringend ein Zuhause sucht!

.... von den Katzen:

 

neu online sind:


.... und allgemein

          

                     Bilder aus dem Tierheim und Umgebung

           

                            Weitere Bilder vom Tierheim finden Sie  hier .

 

 

Auflistung der Kastrationen der letzten zwei Monate im Tierheim: 

zahlreiche Tiere werden an ihre Stammplätze zurückgebracht, wenn das möglich ist. Sonst bleiben die Hunde und Katzen im Tierheim, wenn sie dort hilflos wären, wie z.B. zu junge Hunde, verletzte oder diejenigen, die an zu gefährlichen oder unerwünschten Plätzen leben. Aber auch von Privatpersonen werden ihre Haustiere zum kastrieren gebracht.

 

August: 52 Hunde und 18 Katzen 

 

im Juli:  29 Hunde und 17 Katzen 

 

 

Reisebericht vom August 2018

Wir verbrachten eine ereignisreiche Woche im Tierheim. Dabei lernten wir eine große Vielfalt von Hunden kennen. Von jung bis alt, in allen Farbvarianten, in Kurz- und Langhaar. Wer einen Hund sucht wird hier sicher fündig! Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Lies den kompletten Bericht und geh mit uns auf die Reise:

Hoch über den Wolken sitze ich im Flugzeug auf dem Weg nach Varna. Neben mir meine Mama Heike. Unser Ziel, das Tierheim in Dobrich, ist etwas ganz neues für mich. Ich bin sehr gespannt was uns dort erwartet. Zum ersten Mal begleite ich meine Mutter und Jutta für eine Woche ins Tierheim.  Unser Vorhaben ist es, fleißig zu helfen und für die Vermittlung Steckbriefe mit neuen Bildern der Tiere zu erstellen. Am Flughafen in Varna angekommen hieve ich meinen schweren Koffer in unseren Mietwagen. Im Gepäck habe ich neben all dem Kram den „Frau“ so braucht, den eisernen Willen keinen dritten Hund mit nach Hause zu nehmen. Zwei Hunde, ein Pferd und Fulltime-Jobs lasten meinen Mann und mich gut aus. 

Am Flughafen in Varna angekommen hieve ich meinen schweren Koffer in unseren Mietwagen. Im Gepäck habe ich neben all dem Kram den „Frau“ so braucht, den eisernen Willen keinen dritten Hund mit nach Hause zu nehmen. Zwei Hunde, ein Pferd und Fulltime-Jobs lasten meinen Mann und mich gut aus. Nachmittags gelandet, fahren wir in unser Hotel nach Dobrich. Das Tierheim werden wir erst am nächsten Tag besuchen. Nach einem sehr leckeren Abendessen erkunden wir den unmittelbar angrenzenden Stadtpark. Viele Einheimische spazieren mit ihren Rassehunden im Park. Wir sind noch keine fünf Minuten unterwegs, als wir schon auf den ersten kranken und viel zu dünnen Streuner treffen. Der freundliche Rüde, den wir später Anton taufen, freut sich riesig über unsere Aufmerksamkeit und natürlich über eine ordentliche Portion Futter. Wir beschließen ihn am nächsten Morgen mit ins Tierheim zu nehmen.  

Leider ist Anton am nächsten Morgen nicht auffindbar, wir nehmen uns jedoch vor ihn nach dem Abendessen nochmal zu suchen. Nun geht es das erste Mal zum Tierheim. Ich bin beeindruckt: Ein großes Areal mit unglaublich vielen Hunden erstreckt sich vor mir! Der herzliche Empfang von Maria, der Tierheim-Leiterin und ihrem Team wird begleitet von freundlichen Hunden, die um unsere Aufmerksamkeit buhlen, anderen Hunden die uns kritisch anbellen und schüchterne, die uns aus ihrem Versteck heraus beobachten. Der Tag fängt spannend an, denn gleich kommt der Transporter, um wieder einigen Hundeseelen in ein neues Leben nach Deutschland zu bringen. Nachdem alle Hunde ihren Platz im Auto gefunden haben, geht es auf die lange Reise und es kehrt etwas Ruhe im Tierheim ein.

Jutta, Heike und ich machen uns mit Foto und Notizzettel bewaffnet auf den Weg, um uns erst mal einen Überblick im gesamten Tierheim zu verschaffen.  Wer denkt, das ist in einem Stündchen geschehen, irrt sich! Den ganzen ersten Tag waren wir unterwegs. Zum einen ist das Gelände weitläufig und zum anderen ist man immer von einem Pulk Hunden umzingelt, die alle gestreichelt und gekrault werden möchten. Da darf natürlich keiner zu kurz kommen, was dann doch recht zeitintensiv ist. Aber dafür umso schöner! 

Ich freue mich über jeden Hund, den ich kennenlerne wie ein kleines Kind. Jutta begrüßt all ihre Schützlinge und auch Heike kennt noch viele Hunde von ihrem Besuch vor einem Jahr. Es stimmt traurig, dass so viele tolle Hunde nach so langer Zeit noch kein Zuhause gefunden haben. 

Viele Stunden später und um hunderte Bilder reicher, beenden wir den ersten Tag. Ich bin von den vielen Eindrücken einfach erschlagen. Eines ist jedoch klar, den Hunden geht es sehr gut, sie sind alle wohlgenährt und das Tierheim ist wirklich schön und überlegt gestaltet. Auch das Katzenzimmer ist sauber und liebevoll eingerichtet. Nach dem Abendessen geht es noch in den Park, wo wir auch gleich auf Anton stoßen. Zu unserer Überraschung stehen auch mehrere Futternäpfe und Wasser in unmittelbarer Nähe. Gute Herzen scheinen sich um ihn und die anderen Hunde im Park zu kümmern. Nichts destotrotz muss sein eitriger Schnupfen behandelt werden, weswegen wir ihn am nächsten Tag mitnehmen möchten, um ihm dies zu ermöglichen.

Anton ist jedoch kein Frühaufsteher, daher geht es am nächsten Tag wieder ohne Hund ins Tierheim. Den ersten Eindruck habe ich über Nacht verdaut und habe ab dem zweiten Tag einen besseren Blick fürs Detail. Die Hunde leben zum Großteil in einzelnen Rudeln in ihrem Lebensbereich und ihr Sozialverhalten zu sehen und zu erleben, hat mich unglaublich fasziniert. Die meisten Hundeliebhaber kennen dieses Verhalten höchstens in der Theorie und viele Segmente kommen auch in abgeschwächter Form im Zusammenleben mit unseren Sofawölfen vor. Aber zu sehen wie instinktiv und ursprünglich das Rudelverhalten in diesen Gruppen für Ordnung sorgt, ist für mich ein wirklich prägendes Erlebnis. Man könnte den ganzen Tag damit verbringen zu beobachten und das Verhalten zu studieren. (Dieses Erlebnis mit all seinen Details könnte einen eigenen Bericht füllen.)

Ab dem dritten Tag sind Jutta, Heike und ich auch nicht mehr die „Eindringlinge“, sondern werden von den vierbeinigen Tierheimbewohnern schon ganz anders begrüßt. Auch schüchterne Hunde begrüßen uns freudig. Für einige ganz Schüchterne nehmen wir uns jeden Tag einzeln Zeit, um mit viel Ruhe am Vertrauen zu arbeiten. Das Ergebnis nach kurzer Zeit ist einfach bezaubernd! Wenn die Süßen erst mal Vertrauen gefasst haben, sind sie wie ausgewechselt. Gerade solche Hunde wachsen einem sehr ans Herz. 

Mit Anton aus dem Park wir am vierten Tag im Mietwagen auf dem Weg ins Tierheim. Anton wird dort behandelt und wir fahren ihn direkt wieder zurück in den Park. Das Tierheim ist leider viel zu voll und in den letzten Tagen konnten wir beobachten dass sich Anton im Park wohl fühlt. Er mag Menschen, hat viele Unterschlupfmöglichkeiten, Wasser und tierliebe Menschen die füttern. 

Tja, dann wäre da noch die Sache mit meinem eisernen Willen keinen Hund mitzunehmen … Fast ganze vier Tage war ich standhaft, doch der noch namenlose alte, kranke Jagdhund hat das „eiserne“ zum Schmelzen gebracht und so blieb nur noch der Wille übrig. Der Wille dem Deutsch Kurzhaar Rüden einen Altersruhesitz zu schenken! Matheo heißt er nun (Achtung: Es gibt noch einen Matheo nicht verwechseln!) ist noch nicht lange im Tierheim und über seine Vorgeschichte ist nichts bekannt. Er hat Probleme mit seinem Rücken und den Hinterbeinen, was ihn aber nicht daran hindert, sich über jeden Kontakt mit Menschen zu freuen wie ein Schnitzel! 

Die nächste freudige Nachricht ist, dass die kleine Malu mit ihren Hautproblemen bei meiner Mama einziehen darf und die aufgeschlossene Hündin April zu ihr auf Pflegestelle kommt. Ich bin mir sicher, dass der kleine Schatz April ganz schnell eine tolle Familie finden wird! Matheo, Malu und April kommen Anfang September nach Würzburg.

Am Vormittag des fünften Tages besuchen wir zusammen mit Maria und ihrer Tochter Barbara das städtische Tierheim von Dobrich.  Wir sind sehr dankbar, dass uns die Leiterin des Tierheims empfängt und uns einen Einblick gewährt. Mit rund 100 Hunden ist das Tierheim wesentlich kleiner als unser Tierheim. Auch ihre Hauptaufgabe ist es, Streuner einzufangen, zu kastrieren und dann zurück zu setzten. Nur so kann unkontrollierte Vermehrung eingedämmt werden. Nach einem leckeren gemeinsamen Mittagessen mit Maria und Barbara sind wir dann noch mal ins Tierheim gefahren, um weitere Bilder von Hunden zu machen und Infos aufzunehmen.

Der letzte Tag im Tierheim ist viel zu schnell da, ich wäre gerne noch länger geblieben! Bereits mittags beginne ich mit meinem Rundgang, um mich von all den Hunden zu verabschieden, die mir so sehr ans Herz gewachsen sind. Jeder hat einfach so seine Lieblinge. Der Abschied viel mir sehr schwer, aber es freut mich, dass wir einige Hunde mitnehmen können und werden alles in Bewegung setzen um von Deutschland aus noch ein paar Hundeherzen mit einer eigenen Familie glücklich zu machen. Sie haben es so sehr verdient! Ich würde sehr gerne wieder mal zu Besuch kommen, habe aber etwas Angst, dass ich danach ein größeres Auto kaufen muss… bei vier Hunden!?

Tierische Grüße 

Mira

 

August 2018: Herzlichsten Dank, Heike M. aus Würzburg für die so hilfreichen Spenden für das Tierheim. Sogar unser alter OP- Tisch konnte endlich ausgetauscht werde und die Hündchen kontrollierten das Ausladen!

 

Liebe Dobrich-Tierbesitzer, liebe Mitglieder und Freunde,

 

unser diesjähriges Hundetreffen Es war ein sehr schöner Tag und viele alte "Bekannte" sowie einige neue Gesichter waren gekommen und ganz viele 4-Beiner!!

Es war so schön zu sehen wie sich alle verstanden und alles recht harmonisch verlief. Hier und da brummelte mal einer der Hunde (auch mein Greylein) einen anderen an - aber alles "nur heiße Luft". Manch einer der Hunde nahm im Laufe des doch sehr warmen Tages ein Vollbad, sehr zum Missfallen von Peter.

Astrids Neffe sorgte dafür, dass die Lose "unter die Leute kamen" und es wurden viele Kuchen mitgebracht, vom Käsekuchen über Pflaumenkuchen bis zum Russischen Zupfkuchen waren ganz viele verschiedene leckere Sachen für die Kaffeezeit da. Peter und Monika sorgten für das leibliche Wohl in Form von Braten und Nudelsalat und auch unsere Carla brachte einen Salat mit. Getränke gab es natürlich auch noch und der Kaffe wurde immer wieder frisch nachgefüllt. Überall saßen und standen kleinere Grüppchen von Leuten und unterhielten sich, um sie herum spielten oder lagen die Hunde.

Die blinde Windy war mit ihrem Frauchen und ihrem Hundefreund Willi gekommen. Da ging einem einfach das Herz auf. Diese kleine zarte Maus und hat nun so ein Glück. Das sind die Geschichten, wo man denkt "dafür machen wir das alles". Aber auch viele andere waren gekommen. Ob ehem. Dora mit ihrem Hundefreund oder ehem. Isabella mit ihrem Hundekumpel aus Italien. Dobri, der mit Belinda zusammenlebt. Sogar aus Frankreich war die kleine Sweety gekommen. Kathy war mein persönliches Highlight. Bei ihr lebt die schon ältere Bamoutschka und Sky aus Kroatien. Ja, man könnte fast sagen unser Hundetreffen war international, aber alle verstanden sich trotzdem!  Im Anhang einige Bilder.

 

Liebe Grüße

Bärbel

Eine Geschichte zum Nachdenken
 
Gestern erhielten wir eine Mail von der Art „ungewöhnlicher Hilferuf“. Eine Deutsche schrieb, dass sie seit 10 Jahren ihren Aufenthalt in Bulgarien verbringt und sich während dieser um die Straßentiere kümmert. Sie habe auch schon einen Hund und Katze von dort aufgenommen und sie kennt Leute vor Ort, die die Tiere füttern und auch schon mal zum Tierarzt bringen.
Vorgestern nun erhielt diese deutsche Frau eine Mail, dass „25 Hunde eingefangen worden seien und in das Tierheim nach Dobrich gebracht worden wären“. Nun war die Furcht, was ist mit den Hunden, wo genau sind sie, werden sie womöglich gar euthanasiert? Sie kannte die Hunde und wusste, dass auch große Hunde dabei sein müssen, die schnell den „Stempel: böse“ haben und „verschwinden“. Durch Suche im Internet fand sie die Daten unseres Vereins und schrieb uns an.
Natürlich fragten wir vor Ort nach und tatsächlich, diese Hunde sind in unserem Tierheim. Soweit so gut.
Was aber nun kam war auch für uns, wo wir doch schon einiges gesehen, gehört und erlebt haben, kaum zu glauben. Nämlich WARUM diese Hunde im Tierheim aufgenommen wurden. Nachfolgend die Antwort, welche wir erhielten:
„…Maria sagt mir gerade, dass es dort einen Brunnen gibt, wo die Hunde reingelassen werden um zu sterben. Der alte Bürgermeister war schrecklich er hat Geld einer Zigeunerin gegeben, die spezialisiert war Hunde zu fangen und sie hat sie da reingelassen. Maria hat lange dagegen gekämpft und jetzt hatte sie ein normaleres Gespräch mit der neuen Bürgermeisterin und deswegen statt die Hunde umzubringen, haben sie sie in Dobrich gebracht....“
 

So etwas macht uns zum einen sprachlos, aber auch nachdenklich.

Aber wir haben auch Respekt vor unserer Leiterin Maria Velikova, dass sie es ermöglichte und das Gespräch suchte und durch ihr besonnenes Handeln somit verhinderte, dass weitere Hunde in diesem Brunnen entsorgt wurden. Wer weiß, was trotzdem noch passiert? Sicher ist aber, dass diesen Hunden, die nun in unserem Tierheim in Sicherheit sind, solch ein Schicksal erspart bleibt!

Vielleicht finden dann diese Hunde, die so etwas wie ein Wunder erlebt haben, auch ein eigenes Körbchen? Bitte klicken Sie die Bilder an!

 

 

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Zuhause gesucht:

dringend sucht Elena ein Zuhause. Sie ist einfach nicht glücklich im Tierheim und bleibt fast immer auf ihrem Plätzchen.

Elfie ist erst seit kurzem im Tierheim, aber ist schon älter. Ob das zauberhafte "graue Mäuschen" bald entdeckt wird und noch glückliche Jahre erleben darf??

unsere bezaubernden Junghunde suchen liebevolle Zuhause!!

 

die junge Diana  wurde mit ihren Geschwistern, in einer Tasche auf dem Tierheimgelände abgestellt.

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... und wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dort etwas für unsere Tiere bestellen! Danke!  >klick<